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Eleganz der Worte

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Liebe

Mercè Rodoreda: Der Garten über dem Meer

Zunächst eine Vorbemerkung: Dies ist ein Buchtipp für literarische Genießer. Der im Jahr 1967 erschienene (und 2014 von mare in Deutschland veröffentlichte) Roman „Der Garten über dem Meer“ von der katalanischen Autorin Mercè Rodoreda (1908 – 1983) ist der Inbegriff für ein langsames Schweifen über die Seiten und ein tiefes Eintauchen in die Sprache. Der_Garten_über_dem_Meer_Mercè_Rodoreda Weiterlesen „Mercè Rodoreda: Der Garten über dem Meer“

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Benedict Wells: Gefühlsexplosion auf Papier

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Im Februar 2016 ist der neue Roman von Benedict Wells beim Diogenes Verlag erschienen: „Vom Ende der Einsamkeit“. In diesem Buch schreibt der 1984 geborene Autor über die Fragilität des Lebens – und den Versuch, am selbigen festzuhalten. Weiterlesen „Benedict Wells: Gefühlsexplosion auf Papier“

Jasmine Warga: Von schwarzen Löchern, die Hoffnung geben

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Es gibt sie einfach, diese Momente im Leben, in denen alles sinnlos scheint, in denen die Gefühle einem die Luft abdrücken, sich ein schwarzes Loch auftut. Und manchmal, da dauert dieser Moment eben länger, wobei die Gründe hierfür wirklich vielschichtig sein können. Die 16-jährige Aysel, Titelheldin in Mein Herz und andere schwarze Löcher von Jasmine Warga, kennt diese Momente. Weiterlesen „Jasmine Warga: Von schwarzen Löchern, die Hoffnung geben“

Nicolas Barreau: Ein Rosé für’s Herz

Eines Abends in ParisIm Sommer bin ich stets auf der Suche nach dem perfekten Rosé für laue Nächte auf dem Balkon, der Erinnerungen an schöne Momente weckt – wie ein Mädelswochenende, das mit langen Nächten unter freiem Himmel und einem leichten Rosé als supermegagrandios im Hirn abgespeichert ist. In diesem Jahr habe ich passend dazu ein Buch gefunden und wie soll es anders sein: es ist ein Franzose. Weiterlesen „Nicolas Barreau: Ein Rosé für’s Herz“

Selja Ahava: Selten war Vergessen schöner

Ahava_Der_Tag_Cover_kleinManche Bücher sind schwer in Worte zu fassen, obwohl sie selbst in so schöne Worte gekleidet sind. Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm von der finnischen Autorin Selja Ahava ist so ein Buch.

Entdeckt habe ich das Buch durch einen wunderbaren Zufall. Eine Freundin, Madita vom Blog „Das Gartenjahr“, meinte sich dunkel zu erinnern, dass ich zu eben diesem Buch eine Rezension geschrieben hätte. Das hätte ich, wäre das Buch schon damals auf meinem Radar gewesen … das aber nur so nebenbei. Irgendwie passt dieses dunkle Erinnern dann auch perfekt zu dem Buch, denn zu den zentralen Elementen dieses wundervollen wie genialen Romans gehören Erinnern und Vergessen. Weiterlesen „Selja Ahava: Selten war Vergessen schöner“

Denis Thériault: Haikus als Sprachrohr eines geborgten Lebens

Buchcover Siebzehn Silben EwigkeitNach einem Strandspaziergang in Baabe/Rügen schlenderte ich ins Beiboot, den wohl schönsten Buchladen auf der Insel und ließ mich literarisch inspirieren. Inmitten der vielen lesenswerten Bücher sprach mich besonders der Buchtitel Siebzehn Silben Ewigkeit von Denis Thériault an, ein Versprechen von Poesie und Unendlichkeit. Weiterlesen „Denis Thériault: Haikus als Sprachrohr eines geborgten Lebens“

John Green: LESEN. JETZT. UNBEDINGT.

Am 12. Juni 2014 kommt Das Schicksal ist ein mieser Verräter in die deutschen Kinos und deshalb an dieser Stelle die unbedingte und dringende Leseempfehlung für die Romanvorlage von John Green. Was für ein herzzerreißendes, trauriges, glücklich machendes Stück Literatur.

Dies ist der Trailer … schluchz … und ja, es könnte gut sein, dass ich mir diesen Film anschaue, auch wenn ich um Romanverfilmungen üblicherweise einen riesigen Bogen mache. Bevor ihr allerdings ins Kino geht, müsst ihr das Buch lesen. Es ist wirklich und wahrhaftig einfach grandios.

Alexa von Heyden: Wenn der Drache nicht aus dem Kopf verschwindet

 alexavonheyden_hinterdemblau_edenbooks_2013_coverIch ziehe meinen Hut vor Alexa von Heyden. Das muss ich ganz deutlich gleich zu Anfang sagen. In ihrem autobiografischen Roman Hinter dem Blau gewährt uns die Autorin einen Blick in ihre (zerrissene) Seele und ich kann mir nur im Ansatz vorstellen, was für eine Kraft das Schreiben dieses Buches gekostet haben muss. Sicherlich, Schreiben hilft bei der Verarbeitung von Erinnerungen, aber andere, fremde Leser daran teilhaben zu lassen – Chapeau! Für mich ist das der Inbegriff von Mut. Weiterlesen „Alexa von Heyden: Wenn der Drache nicht aus dem Kopf verschwindet“

Anna Gavalda: Erzählungen mit Drehmoment

Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartetKurzgeschichten und ich sind nicht unbedingt die besten Freunde, ich tue mich im Umgang mit ihnen immer ein wenig schwer. Irgendwie fehlt mir in diesen Geschichten oft etwas, entwickelt sich keine richtige Handlung, hört zu abrupt auf. Der Erzählband von Anna Gavalda, Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet, überzeugte mich dann doch von diesem literarischen Genre. Weiterlesen „Anna Gavalda: Erzählungen mit Drehmoment“

Alex Capus: Sehnsucht nach Leben

Ihr kennt das vielleicht auch: Buchgeschenke bergen oft ein gewisses Risiko. Zu unterschiedlich die Geschmäcker, zu groß die Bandbreite. Allerdings ergibt sich so auch die Möglichkeit, ein Buch zu schenken, das schon mehrfach umkreist, doch nie gekauft wurde. In meinem Fall handelt es sich um Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer von Alex Capus, dessen Retro-Cover mit der Frau am Hafen es mir schon längst angetan hatte. Geschenkt haben mir diesen Roman dann zwei Schweizer, vielleicht auch, weil das Buch in der Schweiz seinen Anfang nimmt. Weiterlesen „Alex Capus: Sehnsucht nach Leben“

Francesc Miralles: Eine literarische Interpretation von #catcontent

Samuel und die Liebe zu den kleinen DingenEin Buch mit einer niedlichen Katze auf dem Cover, also quasi die literarische Übersetzung des im Internet so beliebten #catcontent, gehört zu meinen liebsten Buchentdeckungen: Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen von Francesc Miralles. Gefühlt das ganze Internet gerät beim Anblick von Katzenfotos in Verzückung … was ich nicht so recht nachvollziehen kann, aber mir erging es so beim Lesen dieses Buches. Weiterlesen „Francesc Miralles: Eine literarische Interpretation von #catcontent“

Martin Suter: Zeitlos

Die Zeit, die Zeit

Gemessen daran, wie lang Martin Suter bereits fleißig in meinem Freundeskreis gelesen wird, bin ich ihm wirklich sehr spät begegnet. Nachdem ich dann letztes Jahr „Der Koch“ gelesen habe – supergut – und mich das Phänomen „Zeit“ seit Studienzeiten aus kultureller Perspektive interessiert, sollte Die Zeit, die Zeit mein erstes Buch 2014 sein. Weiterlesen „Martin Suter: Zeitlos“

Siri Hustvedt: Zweite Chancen

Der Sommer ohne MännerSiri Hustvedt gehört seit „Was ich liebte“ und „Die unsichtbare Frau“ zu meinen literarischen Helden. „Die Leiden eines Amerikaners“ waren für mich ein enttäuschendes Intermezzo, das nach 100 Seiten ins Regal gestellt wurde. Mit ihrem aktuellen Roman Der Sommer ohne Männer habe ich ihr eine (zweite) Chance gegeben. Das passte dann sogar ganz gut, denn um zweite Chancen geht es auch in ihrem Roman. Weiterlesen „Siri Hustvedt: Zweite Chancen“

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